Licht und Schatten

Ein Zittern nur,

ein leises Beben,

ein innrer Schwur,

lautlos gegeben.

 

Man sieht es nicht,

und hört nicht hin,

spürt nicht das Licht,

den verborgnen Sinn.

 

Ein innig Flehen,

ein tiefes Sehnen,

ein Aufrechtstehen,

unter bittren Tränen.

 

Man spürt es nicht

und übergeht es einfach,

erlischt dein Licht,

wirst alt und schwach.

 

Ein neuer Anfang,

so oft versucht,

ein ganzes Leben lang,

so oft verflucht.

 

Und doch,

sieh nur mal hin,

glimmt immer noch

die Hoffnung in dir drin.

 

Ein winzig Schimmer,

ein sanfter Glanz,

leuchtet noch immer

dein Lichterkranz.

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